Frühgotisches Ambiente und
zeitgenössisches Design.

17 Meter hoch und weit über 700 Jahre alt: Der hohe, lichte Kirchenraum der „Alten Brüderkirche“ bietet ein ungewöhnliches und beeindruckendes Ambiente für Veranstaltungen. Die älteste Kirche Kassels, 1292 bis 1376 Klosterkirche vom Bettelorden der Karmeliter als zweischiffige Hallenkirche erbaut ,ist das einzige historische Baudenkmal der Stadt, das in seiner ursprünglichen Gestalt erhalten geblieben ist. Seit 1526 im Rahmen der Reformation als Pfarrkirche der Altstadt genutzt, im Jahr 1943 beschädigt, 1952-1955 nach alten Plänen wieder hergestellt, ab 1970 von der Gemeinde verlassen und ohne kirchliche Nutzung leerstehend, verfiel die Kirche zusehends. 1995 wurde die Stiftung Alte Brüderkirche ins Leben gerufen und ein ehrenamtlich tätiger Vorstand eingesetzt, der sich um den Erhalt und die Renovierung der Brüderkirche kümmert und sie einer neuen Nutzung zugeführt hat. Nun steht das eindrucksvolle frühgotische Hauptschiff für Veranstaltungen zur Verfügung. Im Nebenschiff verbergen 3 Eichenholzskulpturen, die das Kasseler Architektenteam Atelier 30 entworfen hat, die Infrastruktur (Toiletten, Catering, Info-Theke). Für diese außergewöhnliche Idee wurden es mit der „Simon-Louis-du-Ry-Plakette“ ausgezeichnet. Je nach Bestuhlung bietet das Haus nun für Vorträge, Konzerte, Tagungen, Events oder Festlichkeiten Platz für 150 bis 350 Personen. Für die Bewirtung kooperiert die Alte Brüderkirche mit dem Gastronomen „Der Grischäfer“ als festem Caterer, der in der gesamten Region für seine exquisite Küche bekannt ist.

„Der hohe Raum weitet die Seele, er verleiht den Gedanken Flügel, eine wunderbare Voraussetzung für fruchtbare Gespräche“